Arbeit statt Sozialhilfe – Vorschläge zur Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

Angesichts der stark steigenden Zahl von Asylsuchenden präsentiert die SKOS Vorschläge für eine rasche und nachhaltige Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in den Arbeitsmarkt. Damit auf allen staatlichen Ebenen koordinierte Massnahmen ergriffen werden, fordert die SKOS einen gesamtgesellschaftlichen «Runden Tisch Arbeitsintegration».

SKOS eröffnet Vernehmlassung ihrer Richtlinien zur Sozialhilfe

Von Anfang Februar bis Mitte März führt die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) eine verbandsinterne Vernehmlassung zu den SKOS-Richtlinien durch. Anschliessend werden die Richtlinien per 1. Januar 2016 teilrevidiert. Gegenstand der Vernehmlassung sind unter anderem der Grundbedarf, die finanziellen Anreize und die Sanktionsmöglichkeiten.

Die SKOS hält am sozialen Existenzminimum fest

Das soziale Existenzminimum ist der Kern der Sozialhilfe  und eine zentrale Referenzgrösse in der Schweizer Sozialpolitik. Es ermöglicht armutsbetroffenen Menschen ein menschenwürdiges Dasein und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Damit leistet die Sozialhilfe einen wichtigen Beitrag zur sozialen Stabilität in der Schweiz.

50 Jahre SKOS-Richtlinien

Die SKOS-Richtlinien tragen massgeblich dazu bei, dass die Leistungen für Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger in den Kantonen und verschiedenen Regionen der Schweiz vergleichbar und einander angeglichen sind. An der Medienkonferenz orientieren wir Sie über die Entwicklung, die Bedeutung und die zukünftigen Perspektiven der SKOS-Richtlinien.

Stipendien statt Sozialhilfe

Die SKOS lanciert  einen sozialpolitischen Vorstoss: Sie empfiehlt den Kantonen, das Stipendienwesen und die Sozialhilfe zu harmonisieren, damit Jugendliche in Ausbildung ihren Lebensunterhalt zukünftig mit Stipendien statt mit Sozialhilfe sichern können.

Teuerungsausgleich für Sozialhilfebeziehende

Ab 2011 wird der Grundbedarf für den Lebensunterhalt gemäss SKOS-Richtlinien zeitgleich und in gleichem Umfang wie die Ergänzungsleistungen zu AHV und IV an die Teuerung angepasst. Die SKOS hat im Rahmen der Medienkonferenz zudem ihre Schwerpunkte im Bereich der Armutsbekämpfung für das Jahr 2011 präsentiert.

Die SKOS warnt vor Konsequenzen der Ausschaffungsinitiative

Eine Annahme der Ausschaffungsinitiative hätte gravierende Konsequenzen für die Sozialhilfe. Die SKOS hat deshalb heute im Rahmen einer Medienkonferenz die Öffentlichkeit informiert.

Armutsbekämpfung: Ziele der SKOS

Die SKOS hat im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut 2010 einen Plan vorgelegt: Sie will die Armut in der Schweiz innerhalb von zehn Jahren halbieren. Die SKOS legt in der Armutsbekämpfung folgende Schwerpunkte: Existenz sichern, Integration fördern und in Bildung investieren.

Verwandtenunterstützung/Finanzkrise und Sozialhilfe

Die SKOS hat per 1. Januar 2009 die Richtlinien zur Verwandtenunterstützung grundlegend geändert. Die wichtigsten Neuerungen werden dazu beitragen, eine lange bestehende Malaise zu beseitigen. Im Weiteren wurden an der Medienkonferenz die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Sozialhilfe dargelegt.