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Arbeitsintegration: SKOS fordert eine Initiative von Staat und Wirtschaft

Angesichts der stark angewachsenen Zahl an Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen hat die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS Vorschläge für eine rasche und nachhaltige Integration dieser Gruppen in den Arbeitsmarkt präsentiert. Im Zentrum steht die Forderung nach vermehrten Investitionen in die Berufsbildung.

Die SKOS ist besorgt, dass die bisher beschlossenen Integrations-Massnahmen nicht ausreichen werden, um die vielen Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen zu integrieren. Sie fürchtet, dass deswegen die Sozialhilfekosten rasant ansteigen werden. Zentral ist eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Diese kann nur gelingen, wenn vermehrt in die berufliche Qualifikation investiert wird. Da Hilfsjobs für Ungelernte immer rarer werden, Fachkräfte hingegen gesucht sind, kann mit einer guten Berufsausbildung wirtschaftliche Selbständigkeit erreicht werden - und damit auch soziale Integration. Dies hilft auch, die Risiken sozialer Spannungen in der Gesellschaft zu mindern (...)